24. Oktober 2020

GIS und Esko werden Partner im Digitaldruck

Die Unternehmen Global Inkjet Systems (GIS), ein Entwickler und Anbieter von industriellen Inkjet-Lösungen, und Esko, ein Anbieter von Hardware- und Softwarelösungen fĂŒr die Verpackungsherstellung, wollen kĂŒnftig zusammenarbeiten. Ziel sei es, weitere Innovationen und ein Digitaldruck-Ökosystem fĂŒr den Markt zu entwickeln.

GIS entwickelt und liefert Elektronik, Software und Tintenversorgungssysteme an Hersteller von industriellen Inkjet-Druckmaschinen, einschließlich Hochleistungs-Single-Pass-Inkjet-Systeme fĂŒr Verpackungen. Über weiteres Know-how verfĂŒgt GIS u.a. im Bereich von Scan- und Direct-to-Shape-Systemen sowie Echtzeit-Workflow-, RIP- und Bildverarbeitungs-Engines. Die Zusammenarbeit zwischen GIS und Esko soll es Maschinenbauern ermöglichen, Lösungen zu entwickeln und bereitzustellen, die mehr ProduktivitĂ€t durch optimierte, integrierte und automatisierte Workflows bieten, indem sie Technologien, Produkte und Dienstleistungen beider Parteien nutzen, etwa durch die Kombination der DFE-Technologie (Esko Digital Front End) mit der GIS AtlasÂź-Software. Diese Systeme können dann erweitert oder modifiziert werden, um sich Ă€ndernden Produktionsanforderungen gerecht zu werden.

Das Esko DFE ist eine schlĂŒsselfertige Lösung fĂŒr den Digitaldruck in Verpackungen, einschließlich Markenfarbmanagement und RIPping. Seit mehr als zehn Jahren liefert Esko das DFE an mehrere fĂŒhrende Hersteller von Digitaldruckmaschinen, wo es als wesentlicher Bestandteil des Workflows in die Druckmaschine integriert wird. Mit der angekĂŒndigten Zusammenarbeit können die beiden Unternehmen nun gemeinsam eine Komplettlösung von der Erstellung von DruckauftrĂ€gen bis zur Optimierung der DruckqualitĂ€t durch prĂ€zise Druckkopfsteuerung anbieten. Durch die Integration der Komponenten beider Unternehmen in eine kombinierte BenutzeroberflĂ€che, die die Anforderungen der Endbenutzer erfĂŒllt, stehen jetzt zusĂ€tzliche BenutzeroberflĂ€chenfunktionen zur VerfĂŒgung. Anbieter von Druckmaschinen, die neue GerĂ€te einfĂŒhren, profitieren von einer kĂŒrzeren Entwicklungszeit durch die Verwendung eines integrierten Systems fĂŒr eine schnellere Marktreife. Drucker und Konverter profitieren von standardisierteren und robusteren On-Press-Lösungen fĂŒr Workflow-, Farb- und GerĂ€tekompensation.

Nick Geddes, GeschĂ€ftsfĂŒhrer von GIS. Dazu: „Durch die Kombination des Verpackungsmanagements, der Druckvorstufenautomatisierung und des DFE-Know-hows von Esko mit den industriellen Inkjet-Funktionen von GIS entsteht ein einzigartiges Ökosystem fĂŒr den Digitaldruck von Verpackungen und Etiketten, das es anderswo nicht gibt. Unsere Hochgeschwindigkeits-Single-Pass-Inkjet-Systeme, die sehr schnelle Screening-Technologien und eine geschlossene BildqualitĂ€tskontrolle fĂŒr fehlende DĂŒsenkompensation und Korrektur der Druckkopfdichte bieten, fĂŒgen sich nahtlos in den Esko-Workflow ein und bieten einen starken Vorteil fĂŒr den Digitaldrucksektor.“

Chuck Ravetto, VP / GM Suppliers Business von Esko, fĂŒgt hinzu: „Durch die Verwendung dieser integrierten Lösung, die sich aus unserer Partnerschaft mit GIS ergibt, werden Innovationen schneller auf den Markt gebracht. Gleichzeitig profitieren Verpackungskonverter, die in die KapazitĂ€t digitaler Druckmaschinen investieren, von standardisierteren und robusteren Druckmaschinenlösungen fĂŒr Workflow, Farbmanagement und GerĂ€tekompensation. Die kombinierten Funktionen von Esko und GIS schaffen einen Integrationsgrad, der ĂŒber die digitale Druckmaschine hinausgeht und die KomplexitĂ€t fĂŒr alle Beteiligten verringert und Effizienz und ProduktivitĂ€t steigert, wenn dies am dringendsten benötigt wird.“

Die Originalmeldung finden Sie hier.

Andreas Tietz

Andreas Tietz ist Diplom-Journalist mit Spezialisierung auf technisch-wissenschaftliche Themen. Nach mehreren Jahren in der IT-Branche berichtet er seit 2006 in verschiedenen Fachmedien ĂŒber Neuigkeiten aus der Druck- und Papierindustrie sowie der Verpackungsindustrie.

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