27. Oktober 2020

Coronakrise belastet Kunststoffrecycling

Ein ganzer Wirtschaftszweig befasst sich inzwischen mit dem Recycling von Kunststoffen. Die Corona-Krise kommt, so meldet Zeit online heute unter Berufung auf einen Artikel der dpa, f├╝r die Branche allerdings zur Unzeit. Demnach sinkt die Nachfrage wichtiger Kunden aus der Kunststoff verarbeitenden Industrie, von denen viele ihre Produktion runterfahren mussten. Das Ergebnis sind fallende Preise sowohl f├╝r Neuware als auch Recyklate. Dies f├╝hre beim Kunststoffrecycling zu erheblichen wirtschaftlichen Problemen mit der Folge, dass einige Anlagen bereits abgestellt sind oder mit geringerer Leistung produzieren.

Die entscheidende Rolle, so hei├čt es in dem Bericht weiter, spiele jedoch der in der Krise dramatisch gesunkene ├ľlpreis. Das habe zu einer erheblichen Preissenkung bei der Kunststoffneuherstellung gef├╝hrt. Verarbeitende Unternehmen, die bislang aus Preisgr├╝nden vor allem auf Recyclate gesetzt h├Ątten, w├╝rden nun auf Neuware umschwenken. Diese Entwicklung treffe die Branche in einer kritischen Phase. Seit jeher war der Anteil von recycelten Kunststoffen in Industrieprodukten und Verpackungen gering: Im Jahr 2017 lag er laut der alle zwei Jahre erscheinenden Branchenstudie „Stoffstrombild Kunststoffe“ bei rund 1,76 Millionen Tonnen und damit bei etwas mehr als 12 Prozent.

Den vollst├Ąndigen Artikel finden Sie hier.

Andreas Tietz

Andreas Tietz ist Diplom-Journalist mit Spezialisierung auf technisch-wissenschaftliche Themen. Nach mehreren Jahren in der IT-Branche berichtet er seit 2006 in verschiedenen Fachmedien ├╝ber Neuigkeiten aus der Druck- und Papierindustrie sowie der Verpackungsindustrie.

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