23. Oktober 2020

Domino mit neuer Veredelungslösung

Die erstmals in einer Vorschau während der Labelexpo Europe 2019 gezeigte digitale Veredelungslösung K600i von Domino Digital Printing Solutions ist jetzt für den Markt verfügbar. Sie basiert auf der UV-härtenden, klaren UV67CL Tinte, die mit Inkjetdrucksystemen des Herstellers wie der K600-Serie verwendet werden kann. Diese neueste Ergänzung des Domino-Tintensortiments kann entweder für die digitale Spotlackierung oder als digitaler Klebstoff für Kaltfolienanwendungen eingesetzt werden. Die Tinte ist mit standardmäßigen Medien kompatibel (einschließlich Polyethylen und Polypropylen) und bedingt auch mit beschichteten Papieren.

Jim Orford, K-Serie Product Manager bei Domino, erklärt: „Die neue UV67CL Tinte für unsere hochauflösenden K600i Hochgeschwindigkeits-Inkjet-Drucker wurde als Antwort auf die Rückmeldungen unserer Kunden, der Etikettenverarbeiter, entwickelt. Sie sehen sich weiterhin einer steigenden Nachfrage von Markeninhabern nach verbesserten Etikettendesigns gegenüber, die nicht nur ihre Produkte im Regal hervorheben und das Engagement der Verbraucher fördern, sondern auch einen Mehrwert für ihre Produkte und ihr Markenimage schaffen wollen. Unsere Kunden wollen dies durch die Bereitstellung visuell optimal ansprechender und vielseitiger Etikettendesigns in höchster Qualität erreichen, ohne ihren Produktionsprozess beeinträchtigen zu müssen.“

Orford fährt in der Pressemitteilung fort: „Die digitale Veredelungslösung von Domino ermöglicht dies und bringt dabei die Weiterverarbeitung ins digitale Zeitalter. Dadurch wird ein Engpass bei der Produktion vermieden. Eine höhere Effizienz bei der Produktion von kleinen und mittleren Auflagen, Mehrwert in Form eines schnelleren Drucks veredelter Etiketten sowie erheblich verkürzte Arbeitsstunden und Materialabfälle sind weitere Vorteile. Die klare UV67CL Tinte kann verwendet werden, um veredelte Etiketten mit großflächigem Auftrag mittels digitaler Spotlackierung oder Kaltfolienprägung zu erstellen. Zudem sind keine Drucksiebe und -platten erforderlich, wie sie bei traditionellen, analogen Veredelungsprozessen eingesetzt werden. Die Kombination des Drucks variabler Daten mit Veredelungen bietet alle Vorteile des Digitaldrucks als Teil des Etikettenveredelungsprozesses und erzeugt hochdetaillierte, digitale Spotlack- und Kaltfolienetiketten mit minimalen Auswirkungen auf Produktivität und Durchsatz.“

Mit über 700 Installationen weltweit, lässt sich der vielseitige Domino K600i Inkjet-Drucker einfach in eine bestehende Rollendruckmaschine oder Weiterverarbeitungslinie integrieren. Domino kann in Zusammenarbeit mit einer Reihe von führenden Partnern für die Etikettenveredelung eine komplette Veredelungslösung anbieten. Für die Kaltfolienprägung ist eine einzelne K600i Druckleiste erforderlich, die Druckgeschwindigkeiten von bis zu 75 m/min erreichen kann. Für die Spotlackierung wird ein K600i System mit doppelter Druckleiste und Geschwindigkeiten von bis zu 50 m/min verwendet, abhängig vom erforderlichen Tintenauftrag. Letzteres kann auch für den Digitaldruck von Weiß mit hoher Deckkraft verwendet werden und stellt eine kostengünstige Alternative zum teureren und arbeitsintensiveren, traditionellen Siebdruck dar.

Orford abschließend: „Der sich ständig verändernde Etikettenmarkt fordert kürzere Lieferzeiten mit mehr Artikelpositionen. Das bedeutet, dass der Fokus jetzt darauf liegt, wie man kleine und mittlere Auflagen mit optimaler Effizienz produziert. Dies bezieht sich nicht nur auf den Druckprozess, sondern auch auf die Endverarbeitung sowie die Veredelung. Die neue UV67CL Tinte und die K600i Veredelungslösung von Domino ermöglichen es unseren Kunden, in diesem spezialisierten Markt ein überlegenes Serviceangebot mit echtem Mehrwert bereitzustellen.“

Die Originalmeldung finden Sie hier.

Dieses Video zeigt die auf der Labelexpo 2019 gefilmte Vorführung der Veredelungslösung. Quelle: Domino

Andreas Tietz

Andreas Tietz ist Diplom-Journalist mit Spezialisierung auf technisch-wissenschaftliche Themen. Nach mehreren Jahren in der IT-Branche berichtet er seit 2006 in verschiedenen Fachmedien über Neuigkeiten aus der Druck- und Papierindustrie sowie der Verpackungsindustrie.

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