23. Oktober 2020

Flint Group: Neuer Vier-Säulen-Ansatz für Nachhaltigkeit

Flint Group Packaging Inks, einer der größten Lieferanten von Verbrauchsmaterialien für die globale Verpackungsindustrie, nennt in einem neuen Whitepaper vier strategische Säulen, die für die erfolgreiche Erreichung seiner Nachhaltigkeitsziele von entscheidender Bedeutung seien. Es enthält ein Programm mit Zielen und Meilensteinen, mit denen das Unternehmen eine echte Kreislaufwirtschaft in der Verpackungsindustrie etablieren möchte.

Doug Aldred, Präsident von Global Packaging Inks, wir in einer Pressemitteilung wie folgt zitiert: „Der neue Ansatz mit vier Säulen bietet unserer Task Force für Nachhaltigkeit klare Schwerpunkte. Nachhaltigkeit ist ein großes Thema für die Branche, aber es gibt keinen einzigen definierten Weg, der zum Erfolg führt. Dies ist eine Reise, die wir mit unseren Kunden, Lieferanten und Stakeholdern teilen, und wir ermutigen zu einem gemeinsamen Engagement, um Veränderungen herbeizuführen. Wir investieren unsere Zeit, um uns auf Möglichkeiten zu konzentrieren, wie wir eine Kreislaufwirtschaft bei Verpackungen unterstützen können, und freuen uns darauf, in Zukunft mit der breiteren Industrie an diesen Bemühungen zu arbeiten.“

Die vier Säulen umfassen demnach ethisches Management, reduzierte ökologische Auswirkungen, verantwortungsbewusst gebaute Produkte und Design für Zirkularität. Die Säule Ethisches Management soll einen klaren Rahmen für die globale unternehmensweite Entwicklung festlegen und umfasst eine Reihe von Audits und Standards, die Flint Group Packaging Inks sowohl für das Unternehmen als auch für seine Lieferanten implementiert hat. Darüber hinaus werden neue Richtlinien beschrieben, die erforderlich sind und sich mit Menschenrechten, Antidiskriminierung, umweltfreundlicher Technik und Abfallwirtschaft sowie Korruptionsbekämpfung und Chancengleichheit befassen.

Reduzierte ökologische Auswirkungen umfassen ein Programm von Zielen, die das Unternehmen in Bezug auf Energieverbrauch, Treibhausgasemissionen, Wasserverbrauch und Deponiemüll erreichen soll. Darüber hinaus wird das Engagement von Flint Group Packaging Inks für die Erreichung von ISO 14001, dem internationalen Standard für ein effektives Umweltmanagementsystem, erläutert. Das XtraMile®-Programm, eine Initiative, die Druckern hilft, die Konnektivität zu verbessern, Abfall zu reduzieren und die betriebliche Effizienz zu steigern, ist ebenfalls enthalten.

Die dritte Säule der Nachhaltigkeitsstrategie von Flint Group Packaging Inks, Responsibly Built Products, befasst sich mit den Bausteinen der Tintenformulierung, der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und den mit ihrer Verwendung verbundenen Umweltauswirkungen. Paul Winstanley, Senior Directory Technology & Innovation für Verpackungstinten EMEA, kommentiert das so: „Unsere technischen Teams entwickeln nachhaltige Tintenformulierungen unter Verwendung von Rohstoffquellen auf der Basis nicht fossiler Brennstoffe, die beispielsweise nicht mit Nahrungsmitteln konkurrieren oder zur Entwaldung beitragen . Wir haben auch eine Reihe von Monolösungsmitteltinten für Tiefdruckanwendungen auf den Markt gebracht und Lösungen für Flexo- und Tiefdruckanwendungen entwickelt, die den Kompostierbarkeitsstandards entsprechen, um der gestiegenen Nachfrage nach kompostierbaren Verpackungen gerecht zu werden.“

Die vierte strategische Säule befasst sich mit der Gestaltung von Tinten und Beschichtungen für die Kreislaufwirtschaft zur Unterstützung der Entwicklung vollständig recycelbarer Verpackungslösungen mit minimaler Abfallerzeugung. In enger Zusammenarbeit mit der Recyclingindustrie entwickelt das Unternehmen Tinten, die einfacher zu recyceln sind, einschließlich neuer Tinten auf Wasserbasis und mit niedrigem VOC-Gehalt.

Das Whitepaper kann von der Website der Flint Group Packaging Inks und über diesen Link heruntergeladen werden: Sustainability Whitepaper

Die Originalmeldung finden Sie hier.

Andreas Tietz

Andreas Tietz ist Diplom-Journalist mit Spezialisierung auf technisch-wissenschaftliche Themen. Nach mehreren Jahren in der IT-Branche berichtet er seit 2006 in verschiedenen Fachmedien über Neuigkeiten aus der Druck- und Papierindustrie sowie der Verpackungsindustrie.

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