25. Oktober 2020

Kolbus setzt auf Drupa-Erlebnis

Kolbus, ein Spezialmaschinenhersteller fĂŒr die Druck-Weiterverarbeitung, hat in einer Pressemeldung die Bedeutung internationaler Branchenmessen bekrĂ€ftigt, insbesondere die der Drupa in DĂŒsseldorf. Durch die Verschiebung dieser Leitmesse in den April 2021 habe sich nichts an der Einstellung des Unternehmens zur Messeteilnahme geĂ€ndert, heißt es.

„Bei unseren Maschinen handelt es sich um Entwicklungen mit der Perspektive, fĂŒr Kolbus neue MĂ€rkte zu erschließen. Speziell fĂŒr die Herstellung von Rigid Boxen – festen Verpackungen aus Pappe und Papier – entwickeln unsere Spezialisten neue Verfahren um die QualitĂ€t und ProduktivitĂ€t zu verbessern“, erlĂ€utert Wilfried Kröger, GeschĂ€ftsfĂŒhrer Kolbus GmbH & Co. KG. Die Drupa sei signifikanter Impulsgeber fĂŒr GeschĂ€ftsideen und Möglichkeiten: „Es ist fĂŒr Kolbus wichtig, neue und auch zufĂ€llige Kontakte zu knĂŒpfen – das schafft nur eine Messe mit globaler Reichweite wie die Drupa. Nicht zuletzt setzen wir auf die Neugier und menschliche Eigenschaft, auch ‚hinter die Dinge zu schauen‘, und unsere ausgeklĂŒgelte Maschinentechnik ĂŒberrascht nicht selten den zufĂ€lligen Messebesucher und weckt Interesse. Gerne beantworten wir alle Fragen persönlich zu unseren Live-VorfĂŒhrungen“, so Kröger. „Kaufentscheidungen hĂ€ngen in dieser Branche von vielen Faktoren ab und unsere Besucher und Kunden möchten vergleichen und diskutieren oder sie kommen mit ganz eigenen Vorstellungen mit uns ins GesprĂ€ch. Ein Messeerlebnis mit direkten Begegnungen lĂ€sst sich nicht so einfach ersetzen, auch wenn jetzt die digitalen MarktplĂ€tze Saison haben.“

Kolbus ergĂ€nzt seine Kommunikation mit digitalen Formaten und versucht in diesen Krisenzeiten auch Kunden mit ReisebeschrĂ€nkungen zu erreichen. Die notwendigen Hygienevorschriften sollten weder fĂŒr die Aussteller noch fĂŒr die Messebesucher zum Problem werden. „Wir mĂŒssen uns darauf einrichten und werden unser Messekonzept entsprechend anpassen. Die Messe DĂŒsseldorf hat ein umfangreiches Hygienekonzept erarbeitet und wir werden die erforderlichen Maßnahmen treffen“, ergĂ€nzt Bettina BĂŒrger, Kolbus Marketing Service. „FĂŒr Kolbus ist und bleibt die Drupa mediale Plattform und internationaler Branchentreff mit Heimvorteil. Nicht zuletzt, um fĂŒr den hohen QualitĂ€tsstandard im Maschinenbau zu werben.“

Die Originalmeldung finden Sie hier.

Das Traditionsunternehmen aus der ostwestfĂ€lischen Provinz Rahden in Westfalen ist seit GrĂŒndung der Drupa im Jahr 1951 als Aussteller dabei. Kolbus hat viele Prozesse im Maschinenbau miterlebt. Seit 1775 schafft es das Rahdener Familienunternehmen nicht nur, sich an VerĂ€nderungen anzupassen, sondern den Wandel immer wieder auch aktiv mitzugestalten. Der Schritt von der Schmiede zur Gießerei 1877, die Entwicklung der Buchbindemaschine „Rupert“ dreizehn Jahre spĂ€ter, der Wiederaufbau des Werkes 1947 und die weltweite Expansion ab 1987 sind nur einige Beispiele. Mit dem Verkauf der Sparte Klebebinder- und Buchlinien leitete Kolbus im Jahr 2018 eine weitere einschneidende VerĂ€nderung ein. Seitdem konzentriert sich das Unternehmen auf den Sondermaschinenbau fĂŒr die Packmittelproduktion, Buchdeckenmaschinen und Rotationstanzen, und das GeschĂ€ftsfeld fĂŒr Guss und Lohnfertigung.

Andreas Tietz

Andreas Tietz ist Diplom-Journalist mit Spezialisierung auf technisch-wissenschaftliche Themen. Nach mehreren Jahren in der IT-Branche berichtet er seit 2006 in verschiedenen Fachmedien ĂŒber Neuigkeiten aus der Druck- und Papierindustrie sowie der Verpackungsindustrie.

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