27. Januar 2021

Zweite Generation der Cheetah kommt

Der Hersteller Xeikon bringt mit dem Modell CX300 eine digitale Etikettendruckmaschine auf Basis der neuen Technologiegeneration Cheetah 2.0 auf den Markt. Die Maschine zielt auf die steigende Nachfrage nach individualisierter Massenproduktion, kürzeren Lieferzeiten und größerer Produktdiversifizierung.

„Die Xeikon CX300 bietet ein überaus vielseitiges Anwendungsspektrum und wurde mit dem Ziel entwickelt, eine größtmögliche Gesamtanlageneffektivität (OEE) zu gewährleisten. Ihre Produktivität übersteigt sogar die der sehr erfolgreichen Xeikon CX3 als erster Generation der Cheetah-Druckmaschinen“, sagt Filip Weymans, Vice President of Marketing. „Heute steht bei Investitionen das Ergebnis im Mittelpunkt. Hier ist die Druckgeschwindigkeit sicherlich ein wichtiges Kriterium. Doch mit einer geringen OEE können die Druckereien und Etikettenverarbeiter selbst dann nicht die gewünschte Wertschöpfung erzielen. Bei der Cheetah 2.0-Technologie hat sich Xeikon darauf konzentriert, eine hohe Produktionsgeschwindigkeit mit einer hohen OEE zu kombinieren, so dass ein größtmögliches verkaufbares Druckvolumen sichergestellt ist.“

Die Xeikon CX300 auf einen Blick

Die Xeikon CX300 ist eine Etikettendruckmaschine mit einer Druckbreite von 330 mm und einer Produktionskapazität von mehr als 50.000 Quadratmetern pro Monat im Einschicht-Betrieb. Die Vollfarbdruckmaschine ist mit fünf Druckstationen, einschließlich CMYK und dem in nur einem Durchgang auftragbaren Deckweiß, ausgestattet, unterstützt aber auch die Farbraumerweiterung sowie Firmen- und Sicherheitsfarben.

Die Xeikon CX300 basiert auf der Cheetah 2.0-Technologie und kann im Dreischicht-Betrieb eingesetzt werden. Sie eignet sich für die Bereiche Lebensmittel und pharmazeutische Produkte sowie viele andere Anwendungen mit Selbstklebeetiketten, wobei die Trockentoner-Technologie eine hohe Lebensmittelsicherheit gewährleistet. Zudem umfasst der Cheetah-Toner die kürzlich angekündigte QB-Tonertechnologie, was seine Zukunftssicherheit auch in Bezug auf zukünftige Gesetze und behördliche Vorgaben erhöht.

Darüber hinaus ist die Xeikon CX300 für Märkte geeignet, die anspruchsvolle Substrate, wie natürlich strukturiertes Papier, verarbeiten. Dazu zählen unter anderem Wein und Spirituosen, Craft-Bier sowie Genussmittel. Die Druckmaschine kann außerdem für die Produktion von Heißtransfer-, Nassleim- und Rundum-Etiketten, Inmould-Labelling (IML) und Schachteln verwendet werden. Das fleXflow-Verfahren von Xeikon versetzt die Xeikon CX300 zudem in die Lage, Standbodenbeutel zu produzieren. Zu diesem Zweck werden Trockentonerdruck und Thermolaminierung kombiniert. Dieser laminierte Aufbau ermöglicht kurze Lieferzeiten sowie eine höhere Nachhaltigkeit, da sowohl beim Drucken als auch beim Laminieren auf Lösungsmittel verzichtet wird. Xeikon fleXflow basiert auf dem digitalen Frontend Xeikon X-800 und umfasst eine Inline-Thermolaminierung.

Filip Weymans, Vice President of Marketing bei Xeikon. Quelle: Xeikon

„Die Xeikon CX300 kann als Ausgangsbasis für die Digitalisierung der Etikettenproduktion genutzt werden“, ergänzt Weymans abschließend. „Ihre eingebauten Technologien ermöglichen den Etikettenverarbeitern, auf die aktuellen und zukünftigen Anforderungen, die die Druckbranche an die Konnektivität, Reaktionsgeschwindigkeit, Flexibilität und Skalierbarkeit stellt, zu reagieren. Wir sind davon überzeugt, dass die Xeikon CX300 jede Etikettendruckerei bereichern und der Funken sein kann, der einen in der Branche beispiellosen Digitalisierungsprozess auslöst.“

Die Xeikon CX300 ist ab April 2020 erhältlich.

Die Originalmeldung finden Sie hier.

Andreas Tietz

Andreas Tietz ist Diplom-Journalist mit Spezialisierung auf technisch-wissenschaftliche Themen. Nach mehreren Jahren in der IT-Branche berichtet er seit 2006 in verschiedenen Fachmedien über Neuigkeiten aus der Druck- und Papierindustrie sowie der Verpackungsindustrie.

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